Rezertifizierung von Zugriffsrechten: Ein systematischer Ansatz für kontrollierte IT-Zugriffe!

In Zeiten, in denen die Gefahr durch Spionage, Sabotage wie auch Datendiebstahl immer mehr zunimmt, sind IT-Sicherheit sowie Compliance mehr als nur gesetzliche Richtlinien – sie sind ein Zeichen verantwortungsbewusster Geschäftsführung. Ein zentraler Baustein für die Sicherung von IT-Sicherheit sowie die Erfüllung regulatorischer sowie rechtmäßiger Vorgaben ist die akkurate Verwaltung von Zugriffsrechten. Eine Rezertifizierung von Berechtigungen stellt hierbei einen proaktiven Ansatz dar, mit dem sichergestellt wird, dass ausschließlich autorisierte Personen Zugriff zu den sensiblen Systemen sowie Daten bekommen. Wie die Rezertifizierung von Berechtigungen durchgeführt wird, warum diese ein zentraler Faktor für die Datensicherheit Ihres Unternehmens ist und wie eine robuste Rezertifizierung die Zugriffssicherheit optimieren kann, lesen Sie im nachfolgenden Beitrag.

Die unaufhaltsame Digitalisierung sowie die weitreichende Integration moderner IT-Systeme sowie neuartiger Technologieinnovationen in die Unternehmensinfrastruktur bieten Unternehmen spannende Möglichkeiten: Sie fördern eine effizientere Arbeitsweise, entfesseln Innovationspotenziale und betreuen die globale Vernetzung, um nur ein paar zu nennen.

Jedoch enthält die wachsende Anzahl von IT-Systemen und Technologieinnovationen ebenso frische IT-Gefahren, wie Internetangriffe und Insider-Bedrohungen. Insbesondere die letzteren, bei welchen autorisierte Benutzer, wie etwa Mitarbeiter*innen, Auftragnehmer oder auch Businesspartner, ihre Zugriffsrechte missbrauchen können, stellen ein großes Dilemma dar.

Gemäß dem Insider Threat Report 2023 haben im vergangenen Jahr mehr als 50 Prozent der befragten Unternehmen eine Insider-Bedrohung erlebt. Besonders bedrohlich sind der Studie zufolge die verschiedenen Arten von Insider-Gefahren, die von kompromittierten Konten über unbeabsichtigte sowie fahrlässige Datenverstöße bis hin zu bösartigen Datenverstößen reichen.

Um sich tiefgreifend vor dieser Bedrohung abzusichern, sind geregelte Rezertifizierungsprozesse von Zugriffsrechten bzw. Benutzerberechtigungen von relevanter Signifikanz.

Von der Planung bis zur Durchführung: Rezertifizierung von Berechtigungen meistern!

Die Rezertifizierung ist ein wesentlicher Baustein des Berechtigungsmanagements (Identity and Access Management, knapp IAM). Sie ist ein systematischer und in regelmäßigen Abständen wiederkehrender Ablauf, welcher darauf abzielt, die Benutzerberechtigungen im Rahmen einer IT-Landschaft zu überprüfen und zu verifizieren. Diese wichtige Aufgabe obliegt meist einer eigens dafür zuständigen Person wie dem Chief Information Security Officer (CISO), einem Vorgesetzten oder etwa einem Fachverantwortlichen.
Im Verlauf des Rezertifizierungsprozesses passiert eine gründliche Prüfung der angebotenen Berechtigungen, Rollen und Gruppenzugehörigkeiten.
Das primäre Ziel liegt darin zu beschließen, ob jene Zugriffsrechte immer noch gerechtfertigt sind oder ob Änderungen erforderlich sind. Jener Prozess ist von entscheidender Signifikanz, um zu garantieren, dass nur autorisierte Personen Zugriff auf relevante Systeme und Daten haben. Durch eine Rezertifizierung werden nicht bloß IT-Sicherheitsrisiken verkleinert, sondern es wird auch sichergestellt, dass regulatorische sowie gesetzliche Vorgaben berücksichtigt werden.

Die Kernbereiche der Rezertifizierung: Was steht auf der Liste?

Das Ausmaß der Rezertifizierung kann, je nach den spezifischen Anforderungen sowie Richtlinien einer Firma, variieren. Es gibt aber wesentliche Bereiche, welche im Rezertifizierungsprozess berücksichtigt werden sollten. Dazu gehören:

  1. Benutzerberechtigungen: Es ist entscheidend, die Zugriffsrechte jedes Benutzers regelmäßig zu prüfen und zu validieren, um deren Übereinstimmung mit aktuellen Anforderungen sowie Rollen im Unternehmen zu garantieren. Hierbei müssen ebenso Sonderberechtigungen kritisch hinterfragt werden, um zu bestätigen, dass sie nach wie vor nötig sind.
  2. Rollen- und Gruppenmitgliedschaften: Eine genaue Überprüfung der Zugehörigkeiten zu Rollen sowie Gruppen stellt klar, dass Benutzer Zugriff basierend auf ihren gegenwärtigen Stellen erhalten und keine veralteten Vorteile beibehalten.
  3. System- und Anwendungszugriffsrechte: Hierbei wird kontrolliert, ob die Berechtigungen auf System- und Anwendungsebene noch korrekt und notwendig sind, um Überberechtigungen zu umgehen.
  4. Freigaben und Delegierungen: Delegierte Rechte sowie Freigaben müssen überprüft werden, damit diese korrekt sind sowie den Unternehmensrichtlinien entsprechen.
  5. Zugriffsrechte auf Daten und Ressourcen: Ein Zugriff auf spezifische Daten sowie Ressourcen wird kritisch gecheckt, um die Datensicherheit und die Beachtung von Compliance-Vorgaben zu garantieren.
  6. Administrative Berechtigungen: Jene hochprivilegierten Zugriffsrechte erfordern eine besondere Berücksichtigung und sollten streng kontrolliert und nur an ausgewählte, berechtigte Nutzer erteilt werden.
  7. Externe Zugriffsrechte: Die Berechtigungen für externe Benutzer wie Lieferanten, Partner und Kunden bedürfen einer sorgfältigen Prüfung, um zu garantieren, dass der Zugriff auf das Nötigste begrenzt bleibt.
  8. Verwaiste Konten: Nicht mehr genutzte Konten, die keinen gegenwärtigen Besitzer haben, stellen ein Sicherheitsrisiko dar und sollten ermittelt sowie deaktiviert werden.

Erfolgsfaktoren für die Rezertifizierung: Ein Blick hinter die Kulissen!

Die gelungene Umsetzung einer Rezertifizierung von Berechtigungen benötigt eine gut durchdachte Planung sowie die Nutzung passender Technologien. Hier sind ein paar Schritte und Best Practices, welche Unternehmen bei der Rezertifizierung von Zugriffsrechten unterstützen können:

1. Planung und Vorbereitung:

  • Identifizierung der Verantwortlichen: Im allerersten Schritt müssen Unternehmen eindeutig festlegen, wer für die Rezertifizierung von Berechtigungen zuständig ist. Zu den Verantwortlichen können Rollen wie der Chief Information Security Officer (CISO), IT-Manager, Vorgesetzte oder andere Fachverantwortliche gehören.
  • Festlegung des Umfangs: Im nächsten Schritt heißt es den Umfang der Rezertifizierung zu definieren, inklusive der Systeme, Anwendungen sowie Daten, die bedacht werden müssen.

2. Technologie-Einsatz:

  • Automatisierung: Unternehmen sollten automatisierte Rezertifizierungslösungen in Betracht ziehen, um den Ablauf zu erleichtern und zu akzelerieren. Moderne Software kann hierbei helfen, Berechtigungen in regelmäßigen Abständen zu prüfen und Berichte zu erstellen.
  • Regelbasierte Rezertifizierung: Außerdem sollten sie regelbasierte Verläufe implementieren, um die Rezertifizierung von Berechtigungen zu standardisieren und zu gliedern.

3. Durchführung der Rezertifizierung:

  • Regelmäßige Überprüfung: In Anlehnung an die Weisheit, „Einmal ist keinmal“, müssen Unternehmen Rezertifizierungen periodisch vornehmen, um die Aktualität der Berechtigungen konstant zu gewährleisten.
  • Dokumentation: Zusätzlich sollten Unternehmen die Ergebnisse jedes Rezertifizierungsprozesses dokumentieren, einschließlich aller Veränderungen, Entfernungen oder Ergänzungen von Berechtigungen.

4. Kommunikation und Schulung:

  • Sensibilisierung und Schulung: Arbeitnehmer sollten geschult und für die Relevanz der Rezertifizierung wie auch die Auswirkungen auf IT-Sicherheit plus Compliance sensibilisiert werden.
  • Feedback-Schleifen: Unternehmen sollen Feedback-Schleifen mit den Involvierten etablieren, um den Prozess fortlaufend zu verbessern und auf neuartige oder geänderte Anforderungen zu reagieren.

5. Analyse und Verbesserung:

  • Auswertung: Firmen sollten die Resultate der Rezertifizierung auswerten, um Verbesserungspotenziale zu erkennen und die Rentabilität des Prozesses zu maximieren.
  • Kontinuierliche Verbesserung: Zudem ist es wichtig, sich der fortlaufenden Optimierung des Rezertifizierungsprozesses zu widmen, um zu garantieren, dass dieser effektiv bleibt und den sich wandelnden Anforderungen des Unternehmens bedarfsgerecht wird.

6. Compliance und Berichterstattung:

  • Compliance-Überwachung: Firmen müssen sicherstellen, dass die Compliance-Vorgaben erfüllt werden und entsprechende Berichte für interne und externe Kontrollen vorbereiten.

Maximale IT-Sicherheit und Compliance dank regelmäßiger Rezertifizierungsprozesse!

Die Rezertifizierung von Zugriffsrechten ist ein starkes Instrument zur Kräftigung der IT-Sicherheit sowie Compliance in einem Unternehmen. Sie trägt entscheidend zur Senkung von Risiken im Rahmen mit Datenschutzverletzungen bei und fördert die konsistente Beachtung von Compliance-Richtlinien. Darüber hinaus bietet sie ein größeres Maß an Transparenz und Überprüfung, was die Verwaltung und Observation der Zugriffsrechte anbelangt. Durch effektive Rezertifizierungsverfahren können Unternehmen einen robusten Schutz vor sowohl internen als auch externen Bedrohungen etablieren und aufrechterhalten.

Rezertifizierung von Zugriffsrechten: Ein notwendiger Schritt für die IT-Sicherheit!

Insiderbedrohungen stellen eine der größten Risiken für die Datensicherheit in Unternehmen dar. In diesem Rahmen gewinnt die Rezertifizierung von Zugriffsrechten an essenzieller Bedeutung. Sie dient als ein Schlüsselmechanismus zur Minimierung jener Bedrohungen, indem sie garantiert, dass nur autorisierte Personen Zutritt zu vertraulichen Informationen sowie Ressourcen haben. Durch strukturierte und regelmäßige Rezertifizierungsprozesse können Firmen eine klare Struktur und Kontrolle in deren Berechtigungslandschaft garantieren, die Compliance mit gesetzlichen und internen Vorschriften erleichtern und ein erfolgreiches Fundament für eine robuste IT-Sicherheitsstrategie erzeugen. In einem dynamischen Geschäftsumfeld, in welchem sich Rollen sowie Zuständigkeiten rasch ändern können, ermöglicht die Rezertifizierung eine kontinuierliche Anpassung sowie Verbesserung der Zugriffsrechte, was letztendlich zu einem sichereren sowie effizienteren Betrieb beiträgt.

Wollen auch Sie die Berechtigungsprozesse perfektionieren und Ihre IT-Sicherheit verbessern? Oder haben Sie noch Anliegen zum Thema Rezertifizierung von Zugriffsrechten? Kontaktieren Sie uns noch heute!

Europäische Cybersicherheitsstrategie: Europas Bollwerk gegen Internetgefahren und Internetkriminalität!

 

Ein Dasein ohne Internet und digitale Technologien – nicht vorstellbar. Sie bereichern den Alltag, unterstützen den Fortschritt im Businessumfeld und gestatten eine umfassende globale Verknüpfung. Jedoch sind mit den zahlreichen Nutzen auch substantielle Risiken und Gefahren verbunden. Internetkriminalität, Desinformationskampagnen und digitale Spionage haben sich zu prominenten globalen Bedrohungen konzipiert. In Betracht jener Gefahrenlage hat die Europäische Union eine robuste Cybersicherheitsstrategie formuliert. Welche spezifischen Regelungen diese Strategie umfasst und wie sie die Firmen und Einzelpersonen in der EU prägt, wird im folgenden Text beschrieben.

Remote Work anstatt Büroarbeit, virtuelle Meetings anstatt Meetingraum, Online-Shopping anstatt Einkaufsbummel: In den letzten Jahren hat sich unser tägliches Leben, sowohl privat als auch im Beruf, immer mehr ins Internet verschoben. Das erstaunt kaum: Bekanntermaßen bringt die Digitalisierung mitsamt der steigenden Nutzbarkeit von Online-Diensten sowie Online-Angeboten komfortable, hochflexible sowie zeitsparende Alternativen zu herkömmlichen Lebens- wie auch Arbeitsweisen.

Doch wo Licht ist, da fällt auch Schatten: Die zunehmende Online-Präsenz ruft vermehrt Kriminelle auf den Plan, die von den globalen und anonymen Strukturen des Internets profitieren. Ob es um Datendiebstahl, digitale Nötigung oder etwa virtuelles Stalking geht, die Spanne der denkbaren kriminellen Handlungen ist groß und betrifft global sowohl Einzelpersonen als auch Firmen, Behörden und Bildungseinrichtungen. Diese Tendenz dürfte zukünftig noch steigen, da bis 2025 vermutlich 41 Milliarden Geräte weltweit mit dem Internet der Dinge verknüpft sein werden.

Die global entstehenden Schäden erlangen inzwischen eine Billionenhöhe!
Die deutsche Wirtschaft allein erleidet aktuell durch Internetangriffe jährlich Schädigungen in Höhe von ca. 206 Milliarden Euro – ganz zu schweigen von den enormen Reputationsschäden und dem Entfall an Konkurrenzfähigkeit.
Um den umfangreichen und pausenlos alternierenden Bedrohungslagen effizient zu begegnen, hat die Europäische Union im Dezember 2020 ihre innovative Strategie zur Cybersicherheit für die digitale Dekade bekannt gegeben.

EU-Cybersicherheitsstrategie: Richtschnur für digitale Sicherheit in Europa!

Die europäische Cybersicherheitsstrategie ist viel mehr als bloß ein politisches Statement; jene ist ein umfangreicher Masterplan für die Zukunft der digitalen Sicherheit in Europa und hierüber hinaus. Sie hat das Ziel, einen digitalen Raum zu schaffen, welcher nicht bloß sicher ist, sondern auch die Grundwerte sowie Grundrechte der EU-Bürger, der Wirtschaft und der Gesellschaft beschützt.

Die Strategie ist in drei zentrale Aktionsbereiche gegliedert:
1. Stärkung der Widerstandsfähigkeit und der technologischen Souveränität: Jener Teil konzentriert sich auf die Kräftigung der Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen, beispielsweise dem Gesundheitswesen, der Energieinfrastruktur sowie dem Verkehrssektor. Unterschiedliche Regelungen, wie das Programm zur Cyber-Sicherheitszusammenarbeit, kurz CSC, sowie die NIS2-Richtlinie, sollen den Schutz der EU sowie ihrer Mitgliedstaaten gegen Cyberbedrohungen garantieren. Des Weiteren ist die Umsetzung eines KI-gestützten Netzwerks von Sicherheitszentren vorgesehen, welches als "EU-Cyberschild" dienen soll.
2. Entwicklung operativer Fähigkeiten für Prävention, Abschreckung und Reaktion: Die EU ist dabei, eine zentrale Cyberkoordinierungsstelle zu implementieren, welche die Teamarbeit zwischen den diversen EU-Organen sowie den nationalen Behörden optimieren soll. Obendrein sollen die diplomatischen Werkzeuge der EU im Gebiet der Cyberdiplomatie erweitert sowie die Kenntnisse zur Cyberabwehr fortentwickelt werden.
3. Förderung eines weltweit offenen und sicheren Cyberraums: Jener Aktionsbereich zielt darauf ab, eine regelbasierte weltweite Anordnung im Cyberraum zu fördern. Die EU will ihre internationale Kooperation intensivieren und im Zuge dessen Normen und Standards erarbeiten, welche im Einklang mit den Werten der EU sind. Überdies ist der Aufbau von Cyberkapazitäten in Drittstaaten ein zentraler Baustein dieses Bereichs.

EU-Cybersicherheitsstrategie: Wichtige Regelungen auf einen Blick!

Die Europäische Union hat in der Cybersicherheitsstrategie etliche Schlüsselinitiativen und Regulierungen verankert, die darauf aus sind, eine digitale Robustheit der Mitgliedstaaten zu bestärken und einen soliden digitalen Raum zu erzeugen.
Im Weiteren werden einige der wichtigsten Regelungen detailliert erläutert:
• Initiative zur Kollaboration in der Cybersicherheit: Als integraler Bestandteil der Cybersicherheitsstrategie der EU setzt die Initiative zur Kollaboration in der Cybersicherheit, oder knapp CSC, einen Fokus auf die Verstärkung der kollaborativen Vorhaben zwischen den Mitgliedstaaten der EU sowie dritten Ländern. Der Anreiz besteht darin, kollektive Schwierigkeiten sowie Probleme im Gebiet der Cybersicherheit wirksam zu bewältigen. Es wird angestrebt, durch den Austausch bewährter Vorgehen und der Verteilung von Informationen, ein überlegenes Niveau an Cybersicherheit zu gestalten.
• NIS2-Direktive: Die NIS2-Richtlinie, die Evolution der ehemaligen NIS-Richtlinie, integriert rigide Sicherheitsvorschriften für essenzielle Infrastrukturen und Dienste. Unternehmen wie auch Organisationen müssen zwingend adäquate Strategien zur Abwehr der IT-Systeme sowie Netzwerke einführen. Bei Zuwiderhandlungen sind schwere Sanktionen vorgesehen.
• Gesetz zur Cyber-Resilienz: Die Vorschrift zur Cyber-Resilienz, kurz als CRA bekannt, verfolgt das Ziel, die Widerstandsfähigkeit gegen Internetkriminalität zu verstärken. Sowohl Firmen als auch staatliche Einrichtungen sind dazu angewiesen, präventive Handlungen zu unternehmen, um ihre Informations- sowie Kommunikationssysteme vor Cyberbedrohungen und Cyberkriminalität effektiv zu sichern.
• Regelung der Integration von künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen: Jene spezifische Regel klärt, wie künstliche Intelligenz im Bereich des Gesundheitswesens sicher integriert werden kann. Jene bezweckt, mögliche Datenschutzrisiken zu reduzieren, während sie zeitgleich die vorteilhaften Aspekte jener Technologie zur Geltung führt.

Europäische Cybersicherheitsstrategie: Die Vorteile eines koordinierten Ansatzes für die Internetsicherheit!

In einer digitalisierten Ära, in der die Internetkriminalität rasant zunimmt und die Gefahren immer raffinierter wie auch komplexer werden, ist ein koordiniertes Vorgehen in der Internetsicherheit nicht bloß erwünscht, sondern eine zwingende Notwendigkeit.
Dieser koordinierte Ansatz ermöglicht die Generierung eines einheitlichen Regelungsrahmens, der die Harmonisierung und Verbesserung der Cybersicherheitspraktiken in den jeweiligen Mitgliedstaaten vereinfacht. Außerdem stellt ein solcher Kontext sicher, dass sämtliche Mitgliedstaaten einen gleich guten Standard im Management der Internetsicherheit erfüllen, wodurch das Risiko erfolgreicher Internetangriffe verkleinert wird.
Darüber hinaus hat die koordinierte Cybersicherheitsstrategie weitreichende Vorteile: Sie schafft nicht nur eine einheitliche Front gegen Internetgefahren, sondern fördert ebenso die Teamarbeit und den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten. Das wiederum stärkt die generelle Absicherung wie auch Resilienz im digitalen Raum der EU und hat ebenso relevante Wichtigkeit für die wirtschaftliche Zuverlässigkeit sowie das grundsätzliche Wohl der EU-Bürger.

Europäische Cybersicherheitsstrategie: Schlüsselgesetzgebungen und ihre Bedeutung für Unternehmen!

Die Europäische Union hat in den letzten Jahren erhebliche Mühen umgesetzt, um die Cybersicherheitslandschaft in der EU zu bestärken. Zu jenem Zweck wurden speziell kreierte Richtlinien, Verordnungen wie auch Gesetze erlassen. Diese Regelwerke schützen nicht nur die digitale Landschaft und die privaten Daten der Bürger, sondern auch die Unternehmen, die im digitalen Raum aktiv sind.

Zu den Schlüsselgesetzgebungen zählen:

  • Deutsches BSI-Gesetz: In der Bundesrepublik fungiert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als Regulierer für Cybersicherheit. Das BSI-Gesetz erklärt die Zuständigkeiten sowie Befugnisse jener Institution und schafft einen unerlässlichen Teil zum Schutz der Informationssicherheit binnen Deutschlands.
  • NIS-Direktive: Jene Richtlinie auf EU-Ebene konkretisiert die Verantwortlichkeiten von Wirtschaftsakteuren und Organisationen im Gebiet der Internetsicherheit und begünstigt die kollaborative Interaktion zwischen den Mitgliedstaaten zur Abwehr von Cybergefahren.
  • eIDAS-Regulierung: Jene Regelung lenkt die Anwendung elektronischer Identifizierungs- und Vertrauensdienste binnen der EU und sichert sowohl ihre Interoperabilität sowie ebenso die Integrität wie auch Sicherheit.
  • Nationale Gesetze zur IT-Sicherheit: Innerhalb der verschiedenen Mitgliedsländer der EU gibt es weitere Gesetzgebungen für die IT-Sicherheit, welche Unternehmungen und Institutionen dazu anhalten, ihre informationstechnologischen Systeme vor Internetgefahren abzusichern.
  • EU-DSGVO: Jene allumfassende Verordnung etabliert strenge Richtlinien für die Umgangsweise von personenbezogenen Daten und setzt komplexe Sanktionen für Verstöße gegen jene Normen fest. Firmen, die die aktuellen Cybersicherheitsvorschriften nicht einhalten, müssen mit hohen Strafen und Sanktionen planen. Daher ist eine kontinuierliche Überprüfung der Informations- und Kommunikationssysteme unentbehrlich, um die Einhaltung der geltenden Cybersicherheitsvorschriften sicherzustellen.

EU-Cybersicherheitsbehörden: Wer macht was?

In der EU gibt es mehrere professionelle Behörden wie auch Organisationen, die sich der Cybersicherheit widmen.

An vorderster Front ist die European Union Agency for Cybersecurity, knapp ENISA. Sie ist die zentrale Anlaufstätte für Fragen rund um die Internetsicherheit in der EU. Die Dienststelle bietet eine Reihe von Dienstleistungen an, hierunter Risikobewertungen, Empfehlungen und die Förderung von Kooperationen und Netzwerken unter den Mitgliedstaaten.
Neben der ENISA gibt es die Computer Emergency Response Teams, kurz CERTs. Jene Teams reagieren in Echtzeit auf Internetbedrohungen und Internetangriffe. Gleichzeitig sind sie sowohl auf nationaler wie ebenso auf regionaler Ebene aktiv und offerieren schnelle Unterstützung bei der Identifizierung und Entfernung von Internetbedrohungen.
Ein weiterer relevanter Spieler, der bei der Cybersicherheitsabwehr eine wesentliche Rolle spielt, ist das European Cybercrime Centre, knapp EC3, von Europol. Das EC3 fungiert als koordinierende Einheit für die Abwehr von Internetkriminalität in der Europäischen Union und begünstigt den Austausch wie auch die Gruppenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden der Mitgliedstaaten.
Sämtliche dieser Behörden arbeiten Hand in Hand, um eine koordinierte und effektive Reaktion auf die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der Internetsicherheit sicherzustellen. Die Tätigkeiten sind ein wesentlicher Bestandteil der europäischen Cybersicherheitsstrategie.

Die EU-Cybersicherheitsstrategie als Eckpfeiler der digitalen Zukunft!

Fakt ist: Digitale Technologie und das Internet determinieren den Alltag – insbesondere den Businessalltag – maßgeblich. In diesem Kontext stellt die EU-Cybersicherheitsstrategie einen wichtigen Bestandteil für die Instandhaltung der digitalen Integrität und Absicherung in Europa dar. Durch eine Mischung aus koordinierten Maßnahmen, qualifizierten Behörden und flexiblen gesetzlichen Rahmenbedingungen bietet die Vorgehensweise einen robusten Schutzschild gegen die vielfältigen Internetbedrohungen von unserer Zeit.
Möchten auch Sie die Cybersicherheitsstrategie überlegen sowie auf den Prüfstand stellen? Oder haben Sie noch Anliegen zum Thema? Schreiben Sie uns an.

Support-Ende-Windows-Server-2012-R2

Aktualisieren Sie Ihre IT-Infrastruktur vor dem Support-Ende für Windows Server 2012 und R2

Ein effizientes und sicheres IT-System ist der Kern einer erfolgreichen Unternehmensinfrastruktur. Doch was passiert, wenn das Betriebssystem, auf dem Ihre Server laufen, den Support einstellt? Genau das steht bevor. Denn der Support für Windows Server 2012 und R2 nähert sich dem Ende. Es ist an der Zeit zu handeln und Ihre IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen.

Was bedeutet das Support-Ende für Windows Server 2012 und R2 für Ihr Unternehmen?

Was bedeutet das Support-Ende für Windows Server 2012 und R2 für Ihr Unternehmen? Es bedeutet, dass Microsoft ab dem 10. Oktober 2023 keine Sicherheitsupdates oder Aktualisierungen mehr bereitstellen wird. Das hat ernsthafte Auswirkungen auf die Sicherheit, Leistungsfähigkeit und Kompatibilität Ihrer Server. Veraltete Betriebssysteme sind anfälliger für Cyberangriffe, da sie bekannte Schwachstellen aufweisen.

Die Auswirkungen des Support-Endes

Damit Ihr Unternehmen den Anforderungen an Sicherheit und Effizienz gerecht wird, ist es dringend empfehlenswert, Ihre IT-Infrastruktur zu überprüfen und auf eine aktuellere Serverarchitektur und Betriebssysteme umzusteigen. Hierbei können wir Ihnen helfen.

Handlungsbedarf: Aktualisieren Sie Ihre IT-Infrastruktur

Unser erfahrenes Team von IT-Experten bietet Ihnen eine umfassende Überprüfung Ihrer Serverarchitektur und serverseitigen Betriebssysteme an. Wir analysieren Ihre aktuelle Infrastruktur, identifizieren Schwachstellen und geben Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen, um Ihre IT-Systeme auf den neuesten Stand zu bringen.

Warum ist es wichtig, jetzt zu handeln?

Indem Sie Ihre IT-Infrastruktur vor dem Support-Ende für Windows Server 2012 und R2 aktualisieren, sichern Sie Ihr Unternehmen gegen Sicherheitsrisiken ab und profitieren von einer verbesserten Leistung und Kompatibilität. Zudem erfüllen Sie die Voraussetzungen für den Abschluss einer Cyberversicherung, da aktuelle Serverbetriebssysteme oft eine Bedingung dafür sind.

Bei WS-Informatik stehen wir Ihnen zur Seite, um diesen Übergang reibungslos und effizient zu gestalten. Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Lösungen, die auf Ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen zugeschnitten sind. Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl und Implementierung der geeigneten Serverarchitektur und Betriebssysteme, um die Sicherheit und Leistung Ihrer IT-Infrastruktur zu gewährleisten.

Handeln Sie jetzt und sichern Sie Ihre IT-Infrastruktur

Warten Sie nicht, bis es zu spät ist! Handeln Sie jetzt und kontaktieren Sie uns für eine umfassende Beratung und Unterstützung bei der Aktualisierung Ihrer IT-Infrastruktur.

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Cyberattacken aus Russland

Cyberattacken aus Russland – kann es uns treffen?

Was für ein Start ins neue Jahrzehnt. Zuerst hält Corona die Welt im Stillstand und nun tobt ein Krieg in Europa. Es ist gerade eine sehr schwierige Zeit, in der wir als IT-Unternehmer uns die Frage stellen: „Was können wir tun?“. Jedes Unternehmen hat auf diese Frage wohl eine eigene Antwort, unsere lautet Sensibilisieren und Aufklären.

Liegt eine konkrete Bedrohung für deutsche Unternehmen vor?

Vielleicht haben Sie sich diese Frage ja schon selbst gestellt, da derzeit viel Unsicherheit und Angst vorherrscht. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat in den letzten Wochen mehrmals dazu aufgefordert, dass sich deutsche Unternehmen auf eventuelle Cyberattacken aus Russland vorbereiten. Durch die Vernetzung vieler Systeme können Kollateralschäden in Deutschland nicht ausgeschlossen werden, auch wenn es derzeit keine direkten Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen zu geben scheint. Bitte beachten Sie, dass sich das jederzeit ändern könnte. Wir raten daher zu Vorsicht, aber Panik ist nicht angebracht.

Woran erkennen Sie, dass Sie bereits angegriffen wurden?

Je nach Art der Cyberattacke fällt es Ihnen vielleicht in der ersten Zeit nicht auf, dass bereits fremde Hacker Zugriff auf Ihr System haben. Wenn Ihr System ausspioniert wird, versuchen die Angreifer natürlich, möglichst lange unentdeckt zu bleiben. Dennoch werden immer Spuren hinterlassen. Mit gutem Monitoring finden Sie verdächtige Aktivitäten im Netzwerk. Ein guter Virenscanner findet die Schadsoftware, die Ihr System ausspioniert. Oder einem gut geschulten Mitarbeiter fällt auf, dass etwas nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte. All das sind Anzeichen dafür, dass Sie vielleicht bereits angegriffen werden.

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Sicherheitslücke in Java-Bibliothek Log4j

Wichtige Infos zur aktuellen Sicherheitslücke in der Java-Bibliothek log4j

Wieder liefern sich Hacker und Sicherheitsbeauftragte ein Wettrennen um die Zeit. Der Grund dafür ist die kürzlich entdeckte Sicherheitslücke in der Java-Bibliothek Log4j. Das BSI stuft die Bedrohungslage mit der höchsten Warnstufe "extrem kritisch" ein und warnt vor allem Unternehmen. Lesen Sie, was es mit der Lo4j-Lücke auf sich hat, warum sie so gefährlich ist und was Sie tun können.

Donnerstag, 9. Dezember 2021: Der Startschuss für das Wettrennen zwischen Hackern und Sicherheitsbeauftragten wurde mit der Bekanntgabe der neuen Sicherheitslücke Log4Shell gegeben:

Hacker versuchen die Sicherheitslücke auszunutzen, um möglichst viele Hintertüren für Angriffe in Systemen zu platzieren, bevor sie geschlossen wird. Sicherheitsbeauftragte arbeiten mit Hochdruck daran, die Sicherheitslücke zu schließen und hoffen, dass in der Zwischenzeit möglichst wenig Schaden durch Hacker angerichtet wird.

Was ist Log4j überhaupt?

Log4j steht für „Logging for Java“ und ist eine frei verfügbare Bibliothek für die Programmiersprache Java. Diese besteht aus verschiedenen Bausteinen vordefinierter Befehle. Programmierer fangen bei ihren Software-Entwicklungen nicht bei null an, sondern nutzen diese Bausteine, um eine Infrastruktur für ihre Produkte zu schaffen. Eine dieser Bausteine heißt Log4j und wird in vielen Java-basierten Programmen verwendet. Die wiederum enthalten somit automatisch die kürzlich bekannte Sicherheitslücke.

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Geschenkideen für Technik-Fans

Geschenkideen für Technik-Fans

Weihnachten steht vor der Tür und wie die meisten, machen auch Sie sich sicherlich Gedanken darüber, wie Sie ihren Liebsten ein Strahlen ins Gesicht zaubern können. Geschmäcker sind unterschiedlich – und das ist auch gut so. Doch was tun, wenn der Beschenkte auf technische Gadgets steht und Sie so gar nichts damit anfangen können? Wir Technik-Liebhaber haben unsere Lieblingsartikel aus dem Jahr 2021 für Sie zusammengefasst. Lassen Sie von unserem Beitrag inspirieren.

Die magische Jahreszeit bringt so viel Vorfreude mit sich: wir verbringen Zeit mit der Familie, genießen die gemütliche Wärme und die Köstlichkeiten aus der Weihnachtsbäckerei. Wir werden uns bewusst darüber, wie gut es uns eigentlich (trotz aller Einschränkungen da draußen) geht und wir machen uns Gedanken, wie wir unseren Liebsten eine Freude bereiten können. Die einen stehen auf schöne Düfte, die anderen auf gesellschaftliche Aktivitäten und wieder andere auf technische Gadgets.

Auch wir haben Freude an Technik und teilen diese gern mit Ihnen. Hier kommen ein paar Tipps von Technik-Begeisterten für Technik-Begeisterte. Lassen Sie sich inspirieren.

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Neues Update Windows 11: Ist Ihr PC geeignet?

Neues Update Windows 11: Ist Ihr PC geeignet?

Aufmerksamen Windows-Benutzern ist es vielleicht aufgefallen, dass Microsoft Anfang Oktober ein neues Update herausgebracht hat. Zum Glück sind die meisten Nutzer mittlerweile an Updates gewöhnt und führen diese auch ordentlich durch, wenn Windows das verlangt. Nur wird selten darauf geachtet, was genau aktualisiert wird. Meistens werden bei Updates nur Sicherheitslücken geschlossen oder Dinge im Hintergrund verbessert. Doch bei diesem Update wurde alles anders. Denn nun ist Windows 11 da.

Neues Windows – leider nicht für alle

Nun ist es also offiziell, Windows 10 wird, trotz der früheren Versprechungen von Microsoft, nicht mehr ewig fortgeführt werden. War ursprünglich geplant, Windows 10 einfach regelmäßig zu aktualisieren und so ein Betriebssystem für die Ewigkeit zu erschaffen, ist nun alles anders. Ein neues Betriebssystem bietet für Sie als Anwender viele Vorteile: höhere Geschwindigkeit, weniger Computerprobleme, mehr Effizienz. Klingt gut, allerdings werden viele Windows Nutzer auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Denn Windows 11 ist leider nicht für alle PCs geeignet.

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Maßnahmen gegen langsame Rechner

Langsame Rechner: 7 Wege, um Ihren PC schneller zu machen.

Kennen Sie das? Sie kommen ins Büro, starten den Rechner, holen sich einen Kaffee und schon geht es los mit der Arbeit. Oder schaut es bei Ihnen eher so aus? Sie kommen ins Büro, starten den Rechner, holen sich einen Kaffee und warten erst einmal eine gefühlte Ewigkeit, bis der PC gestartet ist. So fängt der Tag direkt frustrierend an, noch bevor er wirklich begonnen hat. Zum Glück können Sie ganz einfach selbst etwas gegen einen langsamen Rechner tun. Wir zeigen Ihnen 7 einfache Kniffe, mit denen Sie Ihrem PC mehr Rückenwind verleihen.

1. Temporäre Dateien bereinigen

Jedes Mal, wenn Sie etwas auf Ihrem Computer arbeiten, werden im Hintergrund so genannte temporäre Dateien erzeugt. Diese benötigt der Computer, um überhaupt funktionieren zu können, sie sind also essenziell. Grundsätzlich sollten sich diese nach einiger Zeit selbst löschen, daher auch der Name „temporäre Dateien“. Allerdings funktioniert das in der Praxis nicht immer perfekt, daher sollten Sie hier ab und zu etwas nachhelfen. Windows verfügt dafür über eine eingebaute Datenträgerbereinigung.

  • Rechtsklick auf das Windows-Logo im unteren linken Eck
  • Auf Suchen klicken
  • Nach „Datenträgerbereinigung“ suchen
  • Die gewünschte Festplatte (meistens C:) auswählen
  • Auf „Ok“ klicken
  • Die gewünschten Dateien auswählen. Wir empfehlen „Temporäre Internetdateien“ und „Temporäre Dateien“ auszuwählen
  • Achten Sie darauf, dass Sie wirklich nur auswählen, was Sie nicht mehr benötigen

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IT Sicherheitscheck

IT Sicherheitscheck

Haben Sie mal eben ein paar Bitcoin übrig? Nicht? Verständlich, denn der derzeitige Wert eines Bitcoins beträgt rund 28.000 Euro. Dann aber sollten Sie sich zumindest Gedanken um Ihre IT-Sicherheit machen. Erst vor wenigen Tagen wurden wieder tausende Computer bei diversen Unternehmen weltweit von Cyberkriminellen angegriffen. Deutsche Unternehmen waren davon auch betroffen. Bei derartigen Angriffen werden die Computersysteme des Unternehmens durch die Kriminellen gesperrt und erst durch die Bezahlung von Millionenbeträgen in Bitcoin wieder freigeschaltet. Alternativen zur Bezahlung gibt es meistens nicht. Nur Vorbeugung hilft. Und der erste Schritt in eine sichere IT-Landschaft lautet „IT Sicherheitscheck“

Angriff trotz Schutzmaßnahmen

Bereits Anfang März haben wir vor Schwachstellen bei Microsoft Exchange gewarnt. Leider haben nicht alle Unternehmen reagiert und manche zu spät. Dadurch kann, trotz diverser Sicherheitsvorkehrungen, ein Angriff ermöglicht werden. Viele Unternehmen haben zwar rechtzeitig reagiert, jedoch die Systeme nicht ausreichend bereinigt und dadurch das Tor für Cyberkriminelle offengelassen.

Sie sind betroffen?

Falls Ihr Unternehmen von einem Angriff betroffen ist, sollten Sie sofort und ohne Umwege Maßnahmen einleiten. Wie genau Sie nun vorgehen sollten, haben wir bei Emotet aufgezeigt. Diese Vorgehensweise gilt natürlich auch für andere Viren und sonstige Computerschädlinge.

Ein IT Sicherheitscheck schützt vor Angriffen

Gerade wenn es um Ihr eigenes Unternehmen geht, sollten Sie hier vorsorgen. Ein guter IT Sicherheitscheck ist wie eine Versicherung. Sie schützen Ihr Unternehmen doch garantiert mit Versicherungen vor diversen unvorhergesehen Ereignissen wie zum Beispiel einem Brand. Dennoch zögern viele Unternehmen davor, sich rechtzeitig um Ihre IT Systeme zu kümmern, frei nach dem Motto „Es läuft ja eh alles“. Wenn dann allerdings ein Angriff stattfindet und Sie 30 Bitcoin bezahlen müssen, um Ihre Systeme freizuschalten, ist es bereits zu spät.

Leider können wir Ihnen hier keine einfache Checkliste anbieten, die Sie selbst durchführen können, um Ihre Systeme einem IT Sicherheitscheck zu unterziehen. Ein derartiger Check sollte ausschließlich von Experten durchgeführt werden. Ebenfalls gibt es keine einheitliche Vorgehensweise, da jede Systemlandschaft anders ist und überall andere Programme verwendet werden. Dennoch möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick geben, wie ein IT Sicherheitscheck von uns aussehen könnte:

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Das Fax und der Datenschutz

Das Fax ist tot. Wobei nein, eigentlich ist es das nicht. Es sollte aber bereits seit Jahren tot sein, denn es ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Moderne Verschlüsselung? Fehlanzeige. Sichere Übertragung? Nicht beim Fax. Galt das Faxgerät früher als eine sichere Methode um sensible Daten zu übertragen, hat sich das in den letzten Jahren grundlegend geändert.

Mittlerweile sind sich sogar Behörden darüber einig, dass die Faxgeräte weg müssen. Die Landesbeauftragte für Datenschutz Bremen hat erst letzten Monat darauf aufmerksam gemacht, dass Faxen und Datenschutz einfach nicht zueinander passen. Daher ist laut Artikel 9, Absatz 1 der Datenschutzgrundverordnung die Nutzung von Fax-Diensten für personenbezogene Daten unzulässig.

Zur offiziellen Stellungnahme der Aufsichtsbehörde Bremen.

Faxen ist nach wie vor sehr beliebt

Laut einer aktuellen Umfrage von bitkom benutzen noch immer 43 % aller Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeitern Faxgeräte. Der Trend geht zwar nach unten, allerdings nur langsam. Nun gut, wenn keine sensiblen Daten verschickt werden, ist das noch nicht so schlimm. Aber selbst 22 % aller Arztpraxen verschicken noch Fax. Dort werden allerdings höchst sensible und vertrauliche Daten verschickt. Würden Sie es gut finden, wenn der wenn der Arzt Ihre Diagnose an die Krankenkasse faxt und jemand liest mit? Dennoch wird dieses Risiko täglich eingegangen. In ganz Deutschland.

Auch Apotheken versenden täglich noch Faxe an die Krankenkassen. Diese Daten sollten selbstverständlich ebenfalls nicht in falsche Hände gelangen, der Gesundheitszustand jedes Menschen ist privat und sollte das auch bleiben.

Warum ist Faxen unsicher

Diese Frage wurde vom Landesbeauftragten für Datenschutz sehr ausführlich erklärt. Faxen ist mittlerweile eine völlig neue Technologie geworden. Meistens werden Faxe von Druckern mit Fax-Funktion versendet. Dabei werden sie in E-Mails umgewandelt und weitergeleitet. Der Vorgang könnte auch von einem Cloud-Fax-Service durchgeführt werden. Allerdings kann der Absender dabei nicht feststellen, ob diese E-Mail auch verschlüsselt wird. Bei Cloud-Diensten droht zusätzlich immer die Gefahr, dass die Daten über Server fließen, die nicht in Europa stehen. Ein Fax ist also dasselbe wie eine unverschlüsselte E-Mail.

Allerdings sollten Sie nun nicht einfach alle Dokumente statt mit Fax direkt per E-Mail verschicken, denn standardmäßig werden die meisten E-Mails unverschlüsselt verschickt. Wollen Sie personenbezogene Daten auch wirklich sicher verschicken, sollten Sie auf eine Verschlüsselung setzen.

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